„Thommes“ nennen die Duppacher schon seit vielen Generationen die einzige Gaststätte im Dorf. Sie wird heute von Familie Rodenburg geführt und bietet neben der „Kneipe“ und der Kegelbahn einige gemütliche Zimmer zur Übernachtung mit Frühstück – ideal auch für Wanderer, Radfahrer und Biker.
Pension Rodenburg
Hauptstraße 38
54597 Duppach
Das Ferienhaus Handwerk liegt auf einer Anhöhe mitten im grünen Anwesen am Ortsrand. Hier finden Sie finden Sie Entspannung und Ruhe, eine schöne Aussicht und den Startpunkt für Ihre Ausflüge, Wanderungen oder Fahrradtouren. Die helle Nichtraucher-Ferienwohnung wurde 2020 grundlegend renoviert und im Februar 2021 durch den DTV mit 5 Sternen zertifiziert.
Anneliese und Alois Handwerk
Hillesheimer Str. 14
D-54597 Duppach
Tel.: (06558) 1002
Mobil: (0160) 93323449
Duppach – hier ist die Welt noch in Ordnung! Gut beschilderte Wanderwege und eine waldreiche Landschaft mit einer sauberen, klaren Luft, fernab aller Hektik, laden Sie ein zum Entspannen und Erholen. Nach einer ausgiebigen Wanderung oder einem schönen Tagesausflug kehren Sie dann zum Ausruhen zurück in unsere gemütliche und komfortabel eingerichtete Ferienwohnung. Wir freuen uns auf Ihren Besuch in Duppach in der Vulkaneifel.
Annette Meyer
Waldstr. 2
D-54597 Duppach
Telefon: (06558) 900833
Wissenswertes über unsere Region
Vulkaneifel
Das «Sibirien Deutschlands», so wird ab und zu mitleidig gestöhnt, wenn dieser Name fällt. Alles Unfug! Klimatisch ist die Region nicht schlimmer dran als andere Mittelgebirgslandschaften im Land. In Jahrhunderten wurde das Grenzgebiet im Westen aber schon arg gebeutelt. Wirtschaftlich gesehen war und ist die Eifel daher immer noch eine «strukturschwache Region», auch wenn es schon lange keinen Stacheldraht zwischen den Nachbarn mehr gibt. Es geht recht langsam aufwärts mit Industrie und Handel, eine Branche aber wächst und gedeiht: der Tourismus.
Die Eifel, das ist auf der Karte das Große Gebiet zwischen Aachen, Bonn, Koblenz und Trier. Im Osten bildet der Rhein die Grenze, die Mosel trennt im Süden die Eifel vom Hunsrück. Luxemburg und Belgien sind die europäischen Nachbarn. Kerngebiet und mit mehr als drei Millionen Übernachtungen im Jahr das touristische Herzstück ist die Vulkaneifel. Ein schon immer sehr «lebendiges» Land – Vulkankegel, Hochmoore und tiefe Maare sind die sichtbaren Zeugen einer bewegten geologischen Vergangenheit. Zahlreiche noch heute kräftig sprudelnde Mineralquellen deuten darauf hin, dass die Erde noch längst nicht zur Ruhe gekommen ist.
Daun
Ein Maar bildete sich durch das Zusammenstoßen von Grundwasser und glühend heißer Magma im Erdinneren. In einer gewaltigen Explosion verdampfte das Wasser innerhalb von Sekundenbruchteilen und bildete das kreisrunde Maar. Es gibt mehr als 300 Vulkane in der Vulkaneifel und 68 Maare. Die weltbekannten «Augen der Eifel» – wie sie die Dichterin Clara Viebig nannte – liegen verstreut in den Wiesen und Wäldern um den Kurort alt Daun. Daun und Umgebung ist das Zentrum der Region.
Gerolstein
Tief eingeschnitten im Kylltal des Gerolsteiner Landes liegt die durch den Gerolsteiner Sprudel weltbekannt gewordene alt Brunnenstadt. Wahrzeichen der Stadt sind die Dolomit Felsen, ein schon 400 Millionen Jahre altes Meer aus Stein. Seine Geschichte und die uralte Entstehungsgeschichte unserer Erde erzählt anschaulich der alt GEO Park Gerolstein.
Sehenswertes
Unmittelbar westlich von Duppach liegt das Duppacher Maar, ein Naturschutzgebiet seit 1983. Das Duppacher Maar hat einen Durchmesser von gut 400 m und liegt auf rund 475–495 m Höhe. Es wurde vor Hunderttausenden von Jahren durch vulkanische Aktivität in uralte unterdevonische Grauwacken und Schiefer – ca. 405 Millionen Jahre alt – hineingesprengt; heute ist von dieser vulkanischen Eintiefung, dem Maarkrater, kaum etwas zu sehen. Am Ostrand des Maars entspringt der Duppacher Drees (478 m ü. d. M.), eine typische Eifeler Mineralquelle. Sie ist in einem kleinen Quellpavillon gefasst, wobei der eigentliche Brunnen in unterdevonischer Grauwacke ausgebaut ist, während das Pavillondach auf Basaltsäulen steht.
Das Mineralwasser aus dem Duppacher Drees ist ein Natrium-Calcium-Hydrogencarbonat-Säuerling (Tabelle 1) mit einem Gehalt an gelöstem Eisen von 5,5 mg/l. Dieser Eisen-Gehalt genügt, um dem Dreeswasser seinen typischen herben, metallischen Geschmack zu verleihen. Trinken Sie das Mineralwasser frisch von der Quelle, dann wird dem Körper bioverfügbares Eisen zugeführt; später gibt es nur noch „Rost“ im Wasser, weil das gelöste Eisen vom Luftsauerstoff aufoxidiert wird und als Eisenschlamm ausfällt. Für den Körper ebenfalls gut brauchbar sind die hohen Calcium- (238,5 mg/l) und Magnesium-Gehalte (160,5 mg/l). Interessant ist auch der hohe Natrium-Gehalt von 219 mg/l bei gleichzeitig niedrigem Chlor-Gehalt (11,2 mg/l). Das Natrium stammt also nicht aus gelöstem Kochsalz, sondern wurde selektiv aus den unterdevonischen Grauwacken und Schiefern gelöst.
Das Natrium tut dem Körper gut, weil es ohne viel Chlor daherkommt! Dafür ist viel gelöstes Hydrogencarbonat (rund 2050 mg/l HCO₃) enthalten; es ist vulkanischen Ursprungs. Mit dem Mineralwasser wird freies CO₂ – das „Sprudelgas“ – ausgestoßen; dieses freie CO₂ sammelt sich in der Rinne unter dem Auslauf und verdrängt dort die Luft, weil es schwerer als Luft ist. Hält man nun ein brennendes Streichholz in diesen „CO₂-See“, so erlischt das Feuer, weil CO₂ nicht brennt und der Luftsauerstoff verdrängt wurde.
„Quelle: Infotafel Duppacher Drees / Natur- und Geopark Vulkaneifel“



Duppach präsentiert unter seinem Leitbild „Leben in einer aktiven Dorfgemeinschaft, Leute in bunter Vielfalt und Landschaft geprägt von Quellen, Tälern und Wäldern“ die erste Geotafel mit dem UNESCO-Global-Geopark-Vulkaneifel-Logo.
Seit den Anfängen im Gerolsteiner Land in den 1980er Jahren gilt der Geopark Vulkaneifel als Trendsetter im Geotourismus. Diese Entwicklung wurde durch die Auszeichnung als UNESCO-Global-Geopark gekrönt. Sichtbar wird dieser Status nun erstmals durch die neue Geotafel mit dem UNESCO-Emblem direkt am Duppacher Drees.
Die 2016 eingeweihte Tafel erklärt den traditionsreichen Duppacher Drees und sein besonderes, eisen- und kohlensäurereiches Mineralwasser in Deutsch, Englisch und Niederländisch.
Als Ort, an dem der Naturpark Nordeifel und der UNESCO-Geopark Vulkaneifel harmonisch aufeinandertreffen, ist Duppach ideal, um diese neue Ära einzuläuten. Die Zusammenarbeit beider Parks setzt wegweisende Impulse für die Erschließung der Eifeler Naturlandschaft.
Das geologische Erbe Duppachs spielt seit jeher eine zentrale Rolle in der Natur- und Kulturgeschichte der Region. Dies belegen die fast 2000 Jahre alten Überreste einer römischen Villa rustica in Duppach-Weihermühle, die im Info-Zentrum anschaulich dargestellt werden. Zudem beheimatet die Gemeinde mit dem Eichholzmaar das nördlichste wassergefüllte Eifelmaar. Mit der Geotafel und dem Quellpavillon am Duppacher Drees ist der Ort geotouristisch hervorragend aufgestellt.
Heute: Friedhofskapelle – Duppach, Gemeinde Duppach, Hauptstraße
Ehemalige Pfarrkirche Sankt Hubertus, von der nur noch der spätgotische Chor von 1551 erhalten ist.
Heute Friedhofskapelle, Chor der ehemaligen Pfarrkirche. Spätgotisch, 1551.
Die Pfarrkirche, erbaut durch die Zehntherren derer von Schönecken, wurde erstmals um 1330 erwähnt.
Zwei Glocken aus den Jahren 1470 und 1473. Die Kirche war eine einschiffige Anlage mit Westturm, als Bruchsteinbau schlicht geputzt; zweijochiges Schiff (8,60 Meter x 5,70 Meter) mit Strebepfeilern und Kreuzgewölbe; dreiseitig geschlossener Chor (6,50 Meter x 5,32 Meter) mit Sterngewölbe; 1640: die Kirche ist in schlechtem Zustand; 1685: Einweihung zweier Seitenaltäre (1. hh Petrus und Sylvester; 2. hh Anna und Katharina). 1782: Erbauung einer Sakristei. 1887: große Reparatur: neuer Dachstuhl; Erhöhung der Turmmauern; neuer Glockenstuhl;
Da die alte Pfarrkirche für die wachsende Dorfbevölkerung zu klein wurde, erbaute man 100 Meter in nordöstlicher Richtung in den Jahren 1923-26 eine neue Kirche in barockem Stil. Der Chor steht heute noch inmitten des Dorffriedhofes und dient als Friedhofkapelle.
Bei der Findung des Bauplatzes für die Kirche entstand Streit in der Bevölkerung. Doch himmlische Macht bestimmt den rechten Standort, indem sie mehrmals das Bauholz an die Stelle brachte, an der dann auch die alteSankt Hubertus Kirche erbaut wurde. (Eine ähnliche Sage erzählt man sich auch zu Pronsfeld und Hilgerath.)


Das Maar im Eichholz an der Landstraße zwischen Steffeln und Duppach gehört wahrscheinlich zu den kleinsten Maaren in der gesamten Vulkaneifel. Der Maarkessel selbst ist allerhöchstens 120 Meter im Durchmesser. Sehr schön ist noch die kreisrunde Form des Maarkessels zu sehen. Es liegt genau auf einer geologischen Störung, die hier nord-westlich/süd-östlich verläuft. Einheimische berichten von diesem Maar, das hier vormals der Pfarrer von Steffeln eine Forellenzucht betrieb. Zu Anfang des letzten Jahrhunderts hat man das Maar trocken gelegt, um Wiesenflächen zu erhalten.
Zirka 100 Meter oberhalb und zirka 200 Meter unterhalb des Eichholzmaares befindet sich jeweils im Bachtalbereich eine Mineralquelle. Unter wissenschaftlicher Begleitung der Universitäten von Jena und Frankfurt haben umfangreiche Untersuchungen des Eichholzmaares stattgefunden. Ein gelologischer Erlebnispfad in Form einer großen 8 wird das Maar und den benachbarten Vulkangarten mit den Gemeinden Duppach und Steffeln verbinden.



Dieser Eifel-Blick auf dem Duppacher Rücken liegt 612 Meter über dem Meeresspiegel und lädt zu einem imposanten Fernblick über das Kylltal und die Hillesheimer Kalkmulde bis weit in die Ahreifel und in die Vulkaneifel ein.
Wir befinden uns hier in der Nordeifel. In westlicher Richtung liegt oberhalb das Duppacher Maar. Neben zahlreichen Vulkanen sind bei guter Sicht am Horizont die Anlagen des Nürburgringes zu erkennen. Tatsächlich sieht man an guten Tagen sogar den 35 Kilometer entfernten Michelsberg bei Bad Münstereifel. In östlicher Richtung liegt Gerolstein, hier erkennt man die Gerolsteiner und Dauner Vulkankegel. Auch der Höhenzug des Salmwaldes ist von diesem Standort aus bei klarer Sicht zu erkennen.
„Quelle: Eifel-Blick „Auf Heilert“/ Natur- und Geopark Vulkaneifel“

„Schmieden ist ein schweres Handwerk, das 1910 durch Michel Knauf in Duppach seinen Anfang fand. Ein Beruf, der Körperkraft erfordert, mit besonderen Fähigkeiten und Ausdauer. Es ist für mich mit viel Begeisterung und Spaß verbunden, am glühenden Eisen zu schmieden. So kann Neues entstehen, was Menschen berührt.“
Thomas Knauf
Internet: www.erlebnisschmiede-knauf.de

Duppacher Wanderwege
Zahlreiche Fernwanderwege führen durch die Felder und Wälder rings um Duppach, beispielsweise die Wanderroute „Vulkane, Maare & Dreese“ rund um Duppach und Steffeln:
www.eifel.info/touren/vulkane-maare-dreese-nord



Wer Duppach selbst und seine nähere Umgebung kennen lernen möchte, findet am „Platz für Alle“ gegenüber der Kirche eine übersichtliche Schautafel mit dem Wegenetz. Hier geht es los, und hierher kommen Sie wieder zurück.
Die Wanderungen sind nicht schwierig und auch für Kinder geeignet. Oft geht es über asphaltierte oder geschotterte Wald- und Wirtschaftswege, manchmal aber auch «querfeldein». Nehmen Sie also derbe Schuhe mit, eine Kamera oder ein Fernglas. Es gibt eine Menge zu sehen, Landschaft und Natur pur.
Eine beschauliche Wanderung über ca. 5,5 km, auch für Kinder geeignet. Keine beschwerlichen Steigungen. Es geht teilweise über Wiesen, bei regnerischem Wetter also besser festes Schuhwerk mitnehmen.
Wie alle anderen auch, beginnt diese Rundwanderung am „Platz für Alle“ gegenüber der Kirche an der Duppacher Hauptstrasse. Los geht es nach links (beim Blick auf den Kircheneingang) in Richtung Ortsausgang Steffeln. Folgen Sie aber nicht der abknickenden Vorfahrt, es geht geradeaus weiter in die Maifeldstrasse. Am Ende der Maifeldstrasse halten Sie sich rechts, überqueren den Bach und gehen links weiter in das Tal hinein, Richtung Duppacher Drees. Nach wenigen hundert Metern biegt der Wanderweg nach rechts ab, es geht leicht bergauf in den Duppacher Kammerwald hinein.
Sie kommen am ehemaligen Forsthaus vorbei. Anders als auf der Übersichtskarte dargestellt, benutzen Sie hier aber nicht den steil bergan führenden, etwas ungepflegten Waldweg. Bleiben Sie stattdessen auf dem geschotterten Forstweg und gehen Sie links am alten Forsthaus vorbei, immer langsam aufwärts in den Wald. Der Wanderweg 10 biegt später rechts ab, nach einer kurzen Steigung quer durch den Wald haben Sie den höchsten Punkt der Strecke erreicht. Auch wenn es bis dorthin gerade mal 30 Minuten gedauert hat, sollten Sie sich Zeit nehmen und auf der kleinen Bank am Waldrand Rast machen.
Von Steffeln (ganz links) im Norden können Sie einen prächtigen Ausblick über die ganze östliche Eifel Genießen, bis weit in den Süden hinein, wo am Horizont der Große Sendemast in der Nähe von Daun zu erkennen ist. Nehmen Sie sich Zeit, denn so viel Eifel pur, will erst einmal gesichtet werden. Suchen Sie aber nicht nach der Beschilderung für den Wanderweg 10 – hier gibt es (noch) keine. Aber kein Problem: Folgen Sie dem anfangs geschotterten, dann geteerten Weg hinunter ins Tal. Sie überqueren später die Straße von Duppach nach Steffeln und gehen immer weiter langsam bergab bis zum Beginn der kleinen Ortschaft Weiermühle.
In den Feldern, links von Weiermühle ausgesehen, haben schon andere Besucher Spuren hinterlassen. Archäologie-Fans wissen Bescheid: Im Sommer wird hier nach Überresten eines römischen Landgutes gegraben. Leider fehlt zurzeit das Geld, die zum Teil spektakulären Funde hier am Ort auszustellen und die Fundamente dauerhaft zu konservieren. Den Fachleuten bleibt nichts Anderes übrig, als am Ende der jährlichen Arbeiten alles wieder fein zuzuschütten …
In Weiermühle biegen Sie an der Durchgangsstrasse links ab, kurz danach geht es auf der rechten Seite (vor dem Haus Nr. 4) in die Felder hinein, zurück nach Duppach. Der Weg ist ein Stück weit nicht gekennzeichnet, bleiben Sie einfach auf dem „Trampelpfad“ zwischen Wiesen und Feldern. Später geht es leicht nach rechts, und auf einem asphaltierten Wirtschaftsweg kommen Sie zurück an den Dorfrand. Sie erreichen die Straße von Duppach nach Oos, halten sich rechts und kehren auf der Hauptstraße zurück bis zum „Platz für Alle“ gegenüber der Kirche.
Ganz Duppach von oben? Keine Chance – es gibt zu viele Ecken und Winkel.
Diese Rundwanderung über 4,5 km bietet aber immerhin einen schönen Ausblick über einen großen Teil des Dorfes. Nach einem kurzen, aber kräftigen Anstieg geht es gemütlich durch den Wald und durch ein stilles Seitental zurück ins Dorf.
Die anstrengendste, aber wie wir finden auch schönste Wanderung auf die Höhen über Duppach. Ein langer, etwas ermüdender Anstieg wird durch eine grandiose Fernsicht über einen großen Teil der Eifel mehr als belohnt. Eine Tour über 7 km, für die man sich Zeit nehmen sollte.
Hinweis:
Wir beschreiben diesen Weg «anders herum» als auf der Karte angegeben, weil wir diese Variante für weniger anstrengend halten.
Wie alle anderen auch, beginnt diese Rundwanderung am „Platz für Alle“ gegenüber der Kirche an der Duppacher Hauptstraße. Los geht es nach links (beim Blick auf den Kircheneingang) in Richtung Ortsausgang Steffeln. Folgen Sie aber nicht der abknickenden Vorfahrt, es geht geradeaus weiter in die Maifeldstraße. Am Ende der Maifeldstraße halten Sie sich rechts, überqueren den Bach und gehen links weiter in das Tal hinein, Richtung Duppacher Drees. Nach wenigen hundert Metern erreichen Sie die öffentlich zugängliche, leicht saure Mineralquelle. Wer mitdenkt, bringt eine leere Flasche mit und zapft sich seinen Vorrat für die Wanderung.
Folgen Sie vom Drees an weiter dem asphaltierten, später geschotterten Weg tief hinein ins Dreisbachtal. In der Talsenke rechts hat es früher einmal ganz anders ausgesehen: hier lag einst ein Maar, das «Duppacher Trockenmaar». Auch von dem in früheren Jahrhunderten für seinen Fischreichtum berühmten kleinen See ist heute leider nichts mehr zu sehen. Übrig geblieben ist aber ein wunderschönes, absolut ruhiges Tal, in dem Sie langsam und beständig Höhe gewinnen und nach einem zum Schluss kurzen, aber kräftigen Anstieg die Höhe «Koppenborn» erreichen. Die Beschilderung ist hier etwas dürftig, wenn Sie aber immer auf dem breiten, befahrbaren Weg bleiben, können Sie gar nichts falsch machen.
«Angeln verboten» – dieses Schild wird Sie vermutlich nicht stören, auch wenn die vielen kleinen Weiher und Teiche im Tal sicherlich sehr schmackhafte Kalorien enthalten. Niemand hindert Sie aber daran, sich im Wald zu bedienen. Es gibt Walderdbeeren, Blaubeeren bis zum Abwinken und Pilze satt. Lassen Sie es sich schmecken, oder lassen Sie besser die Finger davon, wenn Sie sich nicht sehr genau auskennen!
Nicht nur im Westerwald, auch auf den Eifelhöhen pfeift der Wind manchmal recht ungemütlich, und hier oben freut man sich manchmal sogar im Sommer, eine dichte Jacke dabei zu haben. Aber was soll es, bei diesem Ausblick! Bei gutem Wetter wandert das Auge bis zur Hohen Acht, zur Nürburg und unendlich tief hinein in die Vulkaneifel. Schön, einfach nur schön! Ab jetzt wird es einfach, es geht bis hinunter nach Duppach nur noch bergab. Sie kommen an der kleinen Schutzhütte «Auf Heilert» vorbei und passieren das alte, inzwischen privat genutzte Jagdhaus. Immer weiter geht die kleine Straße hinunter ins Dorf und trifft wieder auf die Maifeldstraße. Gehen Sie immer nur geradeaus, der Duppacher Kirchturm begrüßt Sie.
Na – war das ein schöner Weg? Wenn Sie dran gedacht hätten, Kamera und Fernglas mitzunehmen? Dann kommen Sie doch noch einmal. Die Landschaft sieht zu jeder Jahreszeit anders aus. Einfach mal probieren…